Gründungsgeschichte

Der klassische Weg für die Gründung einer Genossenschaft war der Zusammenschluss mehrerer Menschen, welche vorhandene Wohnungsprobleme - damals Wohnungsmangel - klären wollten. In unserer Genossenschaft waren dies 37 Bürger unserer Stadt, welche am 25. Juni 1954, als die Wohnungsnot in unserer zerstörten Stadt noch übergroß und eine eigene Wohnung für die Mehrzahl der Einwohner ein unerfüllbarer Traum war, die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft und jetzige Wohnungsgenossenschaft Prenzlau gegründet haben. Sie wollten nicht länger warten, sondern selbst mit anpacken.
Mit Hacken, Schaufeln und Spaten begannen sie im Herbst des Gründungsjahres mit dem Bau von einem Reihenhaus mit 11 Wohnungen in der Rudolf-Breitscheid-Straße 17-27 in Prenzlau, die nach Fertigstellung unter den Mitgliedern verlost wurden.
Gründungsgeschichte Baufoto Im Jahr 1956/57 folgten dann 10 weitere Häuser in der Rudolf-Breitscheid-Straße 7b-13b. Man hatte wenig Geld, kaum Unterstützung durch staatliche Organe, aber trotzdem wurden die ehrgeizigen Vorhaben geschafft. Der genossenschaftliche Gedanke, das Gefühl füreinander da zu sein, etwas gemeinsam zu schaffen, führte sie damals und uns heute zum Erfolg. Die Zahl der Mitglieder stieg mit jedem Jahr ebenso wie die Zahl der errichteten genossenschaftlichen Wohnungen und dies ist bis heute so.